Oh hello, there's a new kid in town!
Ich hatte mir im Black-Friday-Sale die FlightFactor Boeing 777v2 gekauft und am vierten Advent war es dann soweit: N229UA, eine Boeing 777-200ER, wurde vom Hersteller an United Airlines übergeben - natürlich in der altehrwürdigen "Battleship"-Lackierung. Einfach weil ichs kann.

Der Flug startete in Everett/Paine Field nördlich von Seattle und führte unrealistischerweise nach New York JFK - ebenfalls weil ichs kann...
An der Position wurde der Brummer mit der Kraft der zwei Herzen versorgt, denn anscheinend nimmt die 777 gern zwei GPUs.
Raus aus dem Schmuddelwetter und ab auf die Reiseflughöhe von 35000 ft.
Dank einem Rückenwind, der zwischenzeitlich über 100 Knoten betrug, dauerte der Transcontinental-Flug von der Westküste an die Ostküste nur knapp über vier Stunden. Im Anflug auf New York konnte sich die Triple Seven nochmal im warmen Licht der Wintersonne präsentieren.
Man beachte die Skyline von Manhatten im Hintergrund. Downtown ging es mal wider buntgeschmückt und dichtgedrängt zu und bestimmt war ein gewisser Kevin auch wieder allein in New York unterwegs.
The Eagle has landed!
Was soll ich sagen? Eigentlich war mir die 777 immer zu groß - ich fliege ja keine Langstrecken. Also muss ich alternative Einsatzgebiete finden, denn dieses Flugzeug möchte man einfach fliegen. Das liegt zum Großteil an der hervorragenden Umsetzung durch FlightFactor, aber auch in nicht unerheblichem Maße daran, dass ich als 737NG-Junkie ein Gewohnheitstier bin und hier im Cockpit manches vertraut erscheint. Gleichzeitig ist das Ding hier und da etwas moderner in der Bedienung (hallo ILS-Autotune und interaktive Checklisten!). Und es gibt noch so viel zu entdecken, wenn es um die simulierte Interaktion mit Ground Staff und Cabin Crew geht. Das wird noch wild.